„SAP deckt sämtliche Geschäftsprozesse im Bereich des Finanz- und Rechnungswesens der Berufsgenossenschaft Holz und Metall ab.“

Jens Lücke
Leiter der Abteilung Finanzen

Transparente Buchhaltung und Controlling mit SAP FI/CO

Moderne Verwaltung dank passender IT für alle Geschäftsprozesse im Finanz- und Rechnungswesen.

SAP FI/CO (Financial Accounting / Controlling) wird im Bereich Finanzen für weitgehend alle Themen der Buchhaltung und des Controllings eingesetzt. Alle Geschäftsvorfälle können anhand von Belegen im IT-System transparent und nachvollziehbar buchhalterisch abgebildet werden.

Hauptbuch (FI-GL)

Das Hauptbuch ist ein Bestandteil der doppelten Buchführung, in das alle Geschäftsvorfälle systematisch und dem sachlichen Grunde nach eingetragen werden. Die Grundlage hierfür bildet das Journal, in dem alle Geschäftsvorfälle chronologisch geordnet sind.

Das Hauptbuch ermöglicht u.a. eine engere Verzahnung des internen mit dem externen Rechnungswesen. Durch die Abbildung paralleler Wertansätze in verschiedenen Ledgern wird die Abbildung von unterschiedlichen Rechnungslegungsvorschriften erheblich vereinfacht.

Kreditorenbuchhaltung (FI-AP)

Hauptaufgabe der Kreditorenbuchhaltung ist die Erfassung aller Prozesse, die mit den Eingangsrechnungen eines Unternehmens zusammenhängen. Dies beinhaltet die Verwaltung der Stammdaten sowie die Verbuchung und Begleichung aller finanziellen Verpflichtungen (Verbindlichkeiten), die aus der Abwicklung bezogener Lieferungen und Leistungen zwischen der BGHM und den Kreditoren (z. B. Lieferanten oder auch Mitarbeitern) entstehen.

Debitorenbuchhaltung (FI-AR)

Die Debitorenbuchhaltung beschäftigt sich mit dem Management von Forderungen eines Unternehmens sowie der Realisierung der offenen Posten aus den Lieferungen und sonstigen Leistungen eines Unternehmens. Dieser Teil der Finanzbuchhaltung bearbeitet also die laufenden Geschäftsvorfälle, welche die Kunden betreffen.

Anlagenbuchhaltung (FI-AA)

Die Aufgabe der Anlagenbuchhaltung besteht in der vollständigen Erfassung aller Güter, die als Vermögensgegenstände dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb des Unternehmens langfristig zu dienen. Aus den Anlagen, die über das Geschäftsjahr in das Vermögen aufgenommen wurden, bereits bestanden oder entfernt wurden, ermittelt die Buchhaltung zum Ende des Jahres das jeweilige Anlagenvermögen.

Wirtschaftsgüter unterliegen durch ihre betriebliche Verwendung Abnutzungen. Die Wertminderung von Wirtschaftsgütern muss auch in der Buchhaltung richtig gespiegelt werden. Der Vermögensgegenstand wird also in jeder Rechnungsperiode abgewertet (abgeschrieben).

Bankbuchhaltung (FI-BL)

Die Bankbuchhaltung bildet Geschäftsvorfälle ab, die mit der Bank abgewickelt werden. Sie umfasst die Verwaltung der Bankenstammdaten sowie das Erstellen und Verarbeiten von ein- und ausgehenden Zahlungen. Hierzu sind alle Besonderheiten, z. B. Festlegungen zu manuellen und elektronischen Zahlungsverfahren, Zahlungsformularen oder Datenträgern frei definierbar.

Haushaltsmanagement (PSM)

Die Aufgabe des Haushaltsmanagements besteht darin, sämtliche Einnahmen und Ausgaben sachbezogen für einzelne Verantwortungsbereiche zu budgetieren und die zukünftigen Finanzmittelbewegungen entsprechend der verteilten Budgets zu kontrollieren sowie das Überschreiten der Budgets zu unterbinden.

Gemeinkostenrechnung (CO-OM)

Gemeinkosten sind Kosten, die einem Kostenträger (z. B. Produkt oder Dienstleistung) nicht direkt zugerechnet werden können. Zusammen mit den Einzelkosten ergeben sie die Gesamtkosten eines Produktes. Sowohl „Einzelkosten“ als auch „Gemeinkosten“ sind Begriffe aus der Vollkostenrechnung.

Kostenartenrechnung (CO-OM-CEL)

Die Kostenartenrechnung ist eine Komponente der Kosten- und Leistungsrechnung (KLR). Sie erfasst und gliedert die in der betrachteten Periode (z.B. Rechnungsjahr) angefallenen Kosten. Die Kosten werden zunächst nach Kostenarten (z.B. Personalkosten, Sachkosten) gegliedert. Aus der Kostenartenrechnung lassen sich Informationen hinsichtlich der Kostenstruktur ableiten.

Kostenstellenrechnung (CO-OM-CCA)

Nach der Kostenartenrechnung, die der Erfassung und Gliederung der Kosten dient, erfolgt die Kostenstellenrechnung. Hier geht es darum, die angefallenen Kosten der Periode auf die einzelnen Betriebsbereiche, die sogenannten Kostenstellen, verursachungsgerecht zu verteilen. Die Kostenstellenrechnung bildet damit die Verbindung zwischen der Kostenarten- und Kostenträgerrechnung.